Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschrichtlinie

Diese Richtlinie gilt für Waren, die über die Website von LIVORNORIA gekauft wurden. Sie erläutert die Rückgabe, Rückerstattung und den gewünschten Austausch von Artikeln.

Gesetzliche Widerrufs-, Gewährleistungs- und sonstige Verbraucherrechte nach deutschem und europäischem Recht bleiben unberührt.

1. Vierzehntägiges Widerrufsrecht

Verbraucher im Sinne des § 13 BGB können einen Fernabsatzvertrag grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Gesetzliche Ausnahmen bleiben vorbehalten.

Die Frist beginnt in der Regel an dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm bestimmter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Ware erhält.

Werden Waren einer Bestellung getrennt geliefert, ist normalerweise der Erhalt der letzten Ware, Teilsendung oder des letzten Bestandteils maßgeblich.

Die Widerrufserklärung muss vor Ablauf der Frist eindeutig abgegeben werden. Weitere Einzelheiten enthält die Widerrufsbelehrung.

2. Rückgabe beantragen

Vor der Rücksendung sollte die Rückgabe per E-Mail oder über die Kontaktseite angemeldet werden. Dadurch können die Bestellung, der geeignete Rücksendeweg und die zutreffende Rücksendeadresse geprüft werden.

Die Anfrage sollte möglichst enthalten:

  • Bestellnummer und Bestell-E-Mail-Adresse;

  • Name des Kunden;

  • Bezeichnung und Menge der zurückzusendenden Ware;

  • eine kurze Beschreibung des Rückgabegrundes;

  • bei Schäden, Fehlteilen oder Falschlieferungen geeignete Fotos.

Kontakt

LIVORNORIA
1607 Villa St
Racine, WI 53403
US

E-Mail: contact@livornoria.com

Telefon: +1 (262) 861-6874

Die Kontaktanschrift ist nicht zwingend die zuständige Rücksendeadresse. Waren sollten nicht ohne vorherige Bestätigung an diese Anschrift geschickt werden.

3. Rücksendeweg und Rücksendeadresse

Je nach Ware, Lagerort und Versandart können unterschiedliche Rücksendewege gelten. Maßgeblich sind die im Rückgabeprozess mitgeteilten Informationen.

Vor der Rücksendung kann zu klären sein:

  • welche Rücksendeadresse zu verwenden ist;

  • welcher Beförderer genutzt werden kann;

  • ob ein vorfrankiertes Rücksendeetikett bereitgestellt wird;

  • ob große Waren abgeholt werden müssen;

  • welche Anforderungen an Verpackung oder Demontage gelten.

Möbel, Palettenware und nicht paketversandfähige Artikel können einen besonderen Rücktransport erfordern.

4. Rücksendekosten

Bei Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechts trägt LIVORNORIA die Kosten der standardmäßigen Rücksendung, sofern der bestätigte Rücksendeweg verwendet wird.

Zusätzliche Kosten für selbst gewählte Express-, Versicherungs- oder Sonderleistungen können unberücksichtigt bleiben.

Bei beschädigten, unvollständigen, falsch gelieferten oder sonst vertragswidrigen Waren richten sich Rücksendeweg und Kosten nach der Art des Problems, dem Zustand der Ware und den gesetzlichen Vorgaben.

5. Beschädigte, fehlende oder falsch gelieferte Ware

Nach Erhalt sollten Verpackung, Warenmenge, Modell und Zubehör zeitnah geprüft werden.

Der Kundenservice kann insbesondere kontaktiert werden, wenn:

  • die Ware sichtbare Transportschäden aufweist;

  • Artikel oder erforderliches Zubehör fehlen;

  • Modell, Farbe oder Menge von der Bestellung abweichen;

  • die Verpackung stark beschädigt oder erkennbar geöffnet wurde;

  • die Ware nicht funktioniert oder nicht der vereinbarten Beschaffenheit entspricht.

Verpackung, Versandetiketten und geeignete Fotos sollten bis zur Klärung aufbewahrt werden.

6. Umfang der Erstattung

Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen umfasst die Erstattung den Preis der betroffenen Ware sowie die nach dem anwendbaren Recht zu erstattenden Kosten der günstigsten Standardlieferung.

Mehrkosten für eine vom Verbraucher gewählte Express-, Termin- oder Sonderlieferung werden bei einem Widerruf grundsätzlich nicht erstattet.

Bei einer Teilrückgabe bezieht sich die Erstattung im Regelfall nur auf die zurückgegebenen und erstattungsfähigen Artikel sowie die gesetzlich anzupassenden Kosten.

7. Ablauf der Rückerstattung

Rückerstattungen erfolgen grundsätzlich über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel. Ist dieser Zahlungsweg nicht mehr verfügbar, kann nach erforderlicher Prüfung eine andere geeignete Methode verwendet werden.

Vor der Freigabe können folgende Schritte erforderlich sein:

  • Prüfung der Widerrufs- oder Rückgabeerklärung;

  • Eingang der Ware oder eines gültigen Rücksendenachweises;

  • Kontrolle der Ware und der Bestelldaten;

  • Feststellung des erstattungsfähigen Betrags.

Bei einem gesetzlichen Widerruf kann die Rückzahlung bis zum Erhalt der Ware oder eines geeigneten Rücksendenachweises zurückgehalten werden. Dies gilt nicht, wenn die Abholung der Ware veranlasst wurde.

Nach Übermittlung an die Bank oder den Zahlungsdienstleister kann die Gutschrift etwa 10 bis 15 Werktage benötigen. Die tatsächliche Dauer hängt vom jeweiligen Zahlungsinstitut ab und stellt keine feste Auszahlungsfrist dar.

8. Prüfung und Wertverlust

Verbraucher dürfen die Ware in dem Umfang prüfen, der zur Feststellung ihrer Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise erforderlich ist.

Das gewöhnliche Öffnen der Verpackung oder eine notwendige Prüfung schließt das Widerrufsrecht nicht aus.

Ein gesetzlich berücksichtigungsfähiger Wertverlust kann insbesondere entstehen durch:

  • eine Nutzung über die notwendige Prüfung hinaus;

  • unnötige Montage, Veränderung oder Demontage;

  • unsachgemäße Lagerung mit daraus folgenden Schäden oder Verschmutzungen;

  • fehlende Bestandteile, Zubehörteile oder Beigaben.

Ob ein Wertverlust vorliegt, richtet sich nach dem tatsächlichen Zustand und der Art der Nutzung.

9. Umtausch

Ein unmittelbarer Umtausch wird derzeit grundsätzlich nicht angeboten.

Wer eine andere Farbe, Größe, Ausführung oder ein anderes Modell benötigt, kann die ursprüngliche Ware nach dieser Richtlinie zurückgeben und anschließend eine neue Bestellung aufgeben.

Für die neue Bestellung gelten die zu diesem Zeitpunkt angezeigten Preise, Bestände und Lieferbedingungen.

Bei beschädigten, unvollständigen oder falsch gelieferten Artikeln sollte zunächst der Kundenservice kontaktiert werden. Eine eigenständige Rücksendung oder Ersatzbestellung wird nicht empfohlen.

10. Annahmeverweigerung und fehlgeschlagene Zustellung

Eine nicht abgestimmte Annahmeverweigerung gilt nicht automatisch als wirksame Widerrufserklärung und kann die Zuordnung der Rücksendung erschweren.

Eine Sendung kann unter anderem zurückgeführt werden, wenn:

  • die Adresse falsch oder unvollständig ist;

  • mehrere Zustellversuche erfolglos bleiben;

  • der Empfänger nicht erreichbar ist;

  • die Sendung nicht innerhalb der Abholfrist abgeholt wird;

  • die Annahme ohne abgestimmten Rückgabeprozess verweigert wird.

Ob zusätzliche Versand- oder Rückführungskosten berücksichtigt werden, hängt von der Ursache, den tatsächlich entstandenen Kosten und dem anwendbaren Recht ab.

11. Noch nicht versandte Bestellungen

Für noch nicht versandte Bestellungen ist kein Rückgabeverfahren erforderlich.

Soll die Bearbeitung gestoppt werden, ist möglichst früh eine Anfrage gemäß der Stornierungsrichtlinie einzureichen.

Nach Beginn der Kommissionierung, Verpackung oder Versandübergabe kann eine Stornierung möglicherweise nicht mehr umgesetzt werden. Bereits versandte Waren können nach Erhalt gemäß der Widerrufsbelehrung und dieser Richtlinie behandelt werden.

12. Gesetzliche Mängelrechte

Diese Richtlinie beschränkt keine gesetzlichen Rechte bei Waren, die nicht der vereinbarten Beschaffenheit entsprechen.

Abhängig von den gesetzlichen Voraussetzungen können Verbraucher insbesondere verlangen:

  • Reparatur;

  • Ersatzlieferung;

  • angemessene Preisminderung;

  • Beendigung des betroffenen Vertrags;

  • weitere gesetzlich vorgesehene Abhilfen.

Gesetzliche Mängelrechte bestehen unabhängig von freiwilligen Rückgaberegelungen. Bei Abweichungen gelten die zwingenden gesetzlichen Vorschriften.